Wackliger Ligastart für die Turnerinnen der TuS Ober-Ingelheim

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Nach zweijähriger Coronapause starteten die Turnerinnen des TuS Ober-Ingelheim erstmalig in der neu gegründeten Landesliga 2 des Rheinhessischen Turnerbundes. Bei diesem neuen Wettkampfformat treten jeweils zwei Mannschaften an mehreren Wettkampftagen über das Jahr verteilt an. Geturnt wird an den vier olympischen Geräten Sprung, Stufenbarren, Balken und Boden. So ging es für die Turnerinnen Julia Henny, Joana Hochstein, Annika Hofmann, Annalena Leuchsenring, Lena Mandrella, Emma Parlov, Cosima Pitzer, Maya Sobotta und Madeleine Staats zum ersten Auswärtswettkampf nach Gau-Odernheim. Eine kurze Vorbereitungsphase und die coronabedingt lange Wettkampfpause waren Gründe für die deutlich zu spürende Anspannung bei den Turnerinnen der TuS. So überraschend war der souveräne Auftritt an den Startgeräten Sprung und Stufenbarren, an denen die Turnerinnen unter anderem mit zwei sauberen Tsukahara-Sprüngen und vier sturzfreien Übungen am Stufenbarren glänzen konnten. Damit gingen zwei Gerätesiege aufs Konto der Ingelheimer. Getreu dem Motto „Der Balken entscheidet den Wettkampf“ wendete sich das Blatt zur Halbzeit. Zu viele Stürze und Übungen mit einem zu geringen Schwierigkeitswert führten dazu, dass Gau-Odernheim den Balken gewann. Doch ein Gesamtsieg des Wettkampftages war damit noch nicht ausgeschlossen. Am Boden zeigten sich die Turnerinnen des TuS Ober-Ingelheim nervenstark und konnten ihre Übungen wie gewohnt abrufen. Doch jetzt hieß es abwarten, denn: Gewinnt Gau-Odernheim den Boden, so käme es nach den Gerätepunkten zu einem Unentschieden. Nach der Gesamtpunkzahl allerdings wäre ein Sieg nicht mehr möglich, da der Abstand zu den Gau-Odernheimer am Balken fast acht Punkte beträgt. Die Turnerinnen aus Gau-Odernheim zeigten ebenso fast abzugsfreie Übungen, sodass am Ende der Gerätesieg am Boden an Gau-Odernheim ging.

Trotz ausbaufähigen Balkenübungen waren die Turnerinnen der TuS mit ihrem Liga-Debüt zufrieden. Vor allem Lena Mandrella mit der Bestnote am Stufenbarren und Julia Henny mit dem Sieg am Sprung und im Mehrkampf haben sich bei der Siegerehrung besonders gefreut. Für den ersten Heimwettkampf, voraussichtlich Mitte Juni, gegen den TSV Schott heißt es nun: Balken, Balken, Balken!

 

 

 

 

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